"2 SEESEN
So ſchwierig es nun auch ſeyn mag, nach dieſen Vorſuchen die Wirkſamkeic dieſer ver- ſchiedenen Gaſe zu vergleichen,. weil wir uns die großen Veränderungen ſchlechterdings nicht verheimtichen können, die wir in unſern Reſul- taten gehabt haben, ungeachtet aller Be- mühungen ſie auf ein beſtimmtes Geſeß zurück- zuführen; ſo ſcheint es doch, wenn wir uns bey dieſen leßten Verzeichnißen verweilen, die wir nach unſern neueſten, noch in dieſem Frühjahre wiederholten Verſuchen entworfen haben, als ſey das kohlenſaure Gas das wichtigſte Hinderniß ver Keimung, wenn man es mit Lebensluft ver- miſcht; dann die Stickluft und endlich das Waßrſtoffgas, weil es nur eines Sechzehntels der 2ebensluft bedarf, um den Anfang der Keim- mung durch ſie zu befördern. Ganz beſonders aber und aller Aufmerkſamkeit würdig iſt es, daß die Blärter in jenen beiden Lufrarten hervor- brechen, wenn ſie mit derſelben Quantität Le- benslufe vermiſcht ſind. Das Waſſerſtoffgas iſt alſo vielleicht der Kohle näher verwandt, oder weit fähiger, ſogleich eine viel größere Quanti- tät derſelben aufzulöſen, daß ſie alsdann keine mehr in ſich enthalten könnte, Dies führt zu
der
IK


