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Bemerkungen über den Einfluß der Luft und einiger gasartigen Stoffe auf die Keimung verschiedner Saamenkörner / mitgetheilt von den Bürgern Franz Huber und von Johann Senebier
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63
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Welch eine bemerkenswerthe Erſcheinung, daß von 25 Salatſaamenkörnern, unter einem Recipienten, in einer Maſſe von gemeiner Zuft, die eine Maſſe Waſſer von 4,77 grammes oder 30 Gran einnahm, nur 7 Saamenkörner nach 48 Stunden keimten. Die Saamenkörner keimten alſo nicht, ob ſie gleich dreymal mehr Lebensluft hatten, und das wahrſcheinlich deswegen, weil die Lebens- luft in den 4 Doſen Stickluft verbreitet war, und alſo in nicht hinlänglicher Maſſe auf einen Punkt wirken konnte.

Einige Ausnahmen abgerechnet ſieht man hieraus, daß eine kleine Quantität Lebensluft zur Keimung nicht hinreichend iſt. Wollte man nämlich eine Maſſe von Lebensluft, die dem achten Theile der Maſſe einer Atmo- ſphäre von Stickluft gleich iſt, mit dieſer leß- teren miſchen, ſo bringt das keine Wirkung hervor, der ſechſte Theil aber fangt an die Keimung zu befördern. Auch ſteht die Zahl der gefeimten Saamenkörner mit der Quan- tität der darzu gebrauchten Lebensluft einiger« maßen in Werhältniß; und die Kraft der gefeimten Pflanzen richtet ſich ebenfalls nach

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