Druckschrift 
Bemerkungen über den Einfluß der Luft und einiger gasartigen Stoffe auf die Keimung verschiedner Saamenkörner / mitgetheilt von den Bürgern Franz Huber und von Johann Senebier
Entstehung
Seite
60
Einzelbild herunterladen

60: aaa Ea

v

zu machen, haben wir die Lebensluft der at- moſphaäriſchen Luſt, oder vielmehr die atmo- ſphäriſche Luft ſelbſt. dazu angewendet, denn da die Verhaltniſſe der Gaſe, aus denen ſie zuſammengeſekßt ijt, ſehr bekannt ſind, ſo wuß- fen wir immer. ganz genau die Quantität der Gaſe, welche der Stiluft, dem Watierſioff-

gas und der Kohlenſaure zugeſeßt wurden,»

um unſre Miſchungen zu machen.

Ich muß hier, um die Monatstage nicht anführen zu dürfen, bemerfen, daß der größte Theil dieſer Werſuche in einem ziemlich be- ſtändig warmen Sommer gemacht worden iſt.

Huber machte anfänglich eine Miſchung von einem Theile Lebensluft mit vier Theilen Sticklufe, hernach machte er eine andre von einem Theile Lebensluft und 5 Theilen Stik- luft. In der erſten Miſchung ging die Kei- mung ſehr gut von ſtatten, und die gefeim- ten Körner wuchſen kräftig; in der zweiten Miſchung erfolgte die Keimung weit langſa- mer, der Keim wuchs ſchlafriger und die Pflänzchen gingen viel eher ein.

Hier-

We. S RE SSS Ee I NEE I