vermiſcht, bis auf 1,97, verringert war; auch iſt es ſehr wahrſcheinlich, daß die Kohlen- ſäuxe, die ſich während Eudiometriſcher Ver- ſuche in Waſſer aufgelöst hatte, dieſe Ver- minderung veranlaßt hat, ſo daß dieſe In: ſecten ein Beyſpiel von Thieren auf- ſtellten, die vielleicht im eigentlichen Sinne
einige Zeit in Stickluft, oder ohne L2e-
bensluft leben könnten, Wir zweifeln im geringſten nicht an dieſen Reſultaten, weil wir ſie ſehr oft wiederholt beſtätigt geſehen haben.
Es war vorauszuſehen, daß die! Saamen- förrer in dieſer Luftart. nicht keimen würden, und die Erfahrung beſtätigte dieſe Vermu- thungz; aber in der freien Luft keimten dieſel- ben Saamenkörner, die in dieſer Atmoſphäre nicht feimen wollten, ganz vortreflich. Hier- auf war Huber neugierig, zu ſehen, ob die Saamenkörner in dieſer Luſtart keimen wür- den, wenn man durch Vermiſchung mit rei- ner Stikluft die Quantität Lebensluft hinzu- ſeßte, welche die vorhergehenden Verſuche als hinlänglich zur Keimung bewieſen hatten; allein auch nicht ein einziges Sgamenkorn
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