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Keimung der ihr ausgeſeßten Sämereien gar wohl beurtheilen fann.
Der Salatſaame keimte in einem Dunſt- kreiſe dieſer Lebensluſt weit eher, als in der gemeinen Luft. Der Unterſchied in der zu- nehmenden Geſchwindigkeit des Keimens ſchien unter einerlei Umſiänden 5 bis 6 010988 zu betragen.
Tachdem der Salatſaame in der Lebens- luft gekeimt hatte, zeigte er gleich Fraftvolle treibende Pflänzchen, die weit ſchneller wuch- ſen, als in der gemeinen Luft; doch bemerkte
Huber, daß die Lebensluft, die das Wachs-'
thum der Saamenkörner beförderte, ihren Pflänzchen ſelbſt manchmal nachtheilig wurde. Er ſahe ſich genörhigt, nach Werlauf von 24 Stunden die Luft zu ändern, weil die Wür- zelchen braun wurden und einen Anſaß zur Fäulniß vermuthen ließen.
Doch, die aus den Pflanzen gezogene und zu dieſen Verſuchen angewendete Lebensluft befriedigte ihn noch nicht; die Neugierde trieb ihn, eine noch weit reinere Lebensluft zu ver- ſuchen. Er zog ſie durch die bekannten Mit- tel aus Braunſtein, und ſo wenig dieſer auch
Koh-


