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Abriss der Cameral Bauwissenschaft : zu Vorlesungen entworfen / von D. Gilly
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bracht ſind, in deren jedes bis zehn Sägen ein? geſpannt werden können, ſ0 daſs bey Darkem Winde, drey Stücke Schneideholz und jedes durch zehn Schnitte, zugleich getrennt werden.

Da nun dergleichen Schneidemühlen vorzüg- lich da aufs zweckmäſsiglte angebracht ſind, wo ein ſtarker Handel mit Brettern oder andern ge- ſchnittenem Holze getrieben wird, ſo legt man ſie auch gern- an einem ſchilf- oder foſsbaren Ge- wäſſer an, wo zugleich auf einem ſolchen Me- chanismus Rückſicht genommen wird, daſs die Kühle das zu ſchneidende Holz ſelbſt aus dem Waſſer zieht, aucb die geſchnittenen Bretter wieder aus der Mühle ſchafft,

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Bey den Schleif und Pollrmühlen wird ein grofser Schleiffiein vermittelſt eines Ge- triebes; ſchnell herumsgetieben. Neben dem Schleifftein iſt an der Spindel auf jeder Seite eine groſse hölzerne Scheibe ſfeſigemacht, worüber eine Schnur gezogen iſt, die in einiger Entfer- nung von dem groſsen Schleiſſieine, über Rollen weggeht, die auch an Spindeln ſtecken, an wel- chen mehrere Schleiffteine von verſchiedener Gröſsze und auch die Polirſcheiben befindlich ind, welche theils von bloſsem Holze, theils mit Leder überzogen ünd. Auf erſiern wird die Politur mit Sand und Schmirgel angefangen, auf der andern aber mit feinerem Schmirgelpulver beendigt.

In den Spiegelfehleifmühlen, woſelbfl auch Marmortafeln polirt werden können, find

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