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Gründliche Anweisung, alle Arten Vögel zu fangen, einzustellen, abzurichten, zahm zu machen, ihre Eigenschaften zu erkennen, Pastarden zu ziehen, ihnen fremden Gesang zu lernen, und sie zum aus- und einfliegen zu gewöhnen : nebst Anmerkungen über Hervieux' "Von Canarien Vögeln" / [Ferdinand A. Pernau]. Jagdlust / Joseph Mitelli
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Seite
692
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692 Vitelli Jad- Luſt.

du ein ſehr ſubtiles grün ſeidenes Garn nehmen, in der Geſtalt, wie das Kupfer zeiget, von 6. oder 7. Zoll breit, daſſelbe muß ein wenig einen Sack haben, und dex Baleſter:muß mit Reißlein umſtec>ket ſeyn:: Wann er nun loß gedrucket wird, ſo fährt das Garn wie ein Blitz über deu

- Vogel her, ſacket ihn, und fällt mit ihm auf

die Erde. Wilſt du den Vogel aber todt bekom- men, ſo nimim du an ſtatt des Garnsg, einen gefiederten Pfeil, der ausſichet, wie das Ku- pfer zeiget ſehr ſpißig/ wie eine ſtar- ke Nehnadel, welcher, wann loß gedrucket wird, den Vogel ſobald durchſpiſſet. Wilſt du dieſen Fang dreyfach machen, ſo muſt du auch drey Stäbe ſtecken, und ingleichen die Pfei- le; ſv daß ein jeder Pfeil über ſeinen. beſondern Stab hinfahre, wel<e Stäbe oben, einer von den andern Ellen weit entfernek ſtehen, unten aber, wo der Schuß. loß gedrucet werden ſoll, müſſen ſie ganz nah beyſammen ſeyn, damit fie auf einem Druck loßfahren können, die Spißen der-Pfeile müſſen an. den Baleſter anliegen/ welcher mit Wedeln beſte>ket. ſeyn ſoll, ob es gleich, hier im Kupfer nicht alſo vorgeſtellt iſt, als welches man deswegen unterlaſſen, damit alles genauer angeſehen werden könne. No: muß ich erinnern, daß. dieſer Fang in einer Ebe ue anzuſtellen iſt, und wenigſtens 70, Schritte ; von andern Bäumsn«'

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