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Alle Arten der Züner, welche bekannter maſe ſen, was ſiefreſſen, auders nichtals verſchluend zu ſich nehmen.
Der Kirſchvottel, deſſen Speiſein etwas bes ſtehen muß, ſo uns ganz unbefannt iſt, dann. ob er glei)- wann die Kirſchen zeitig werden, den» ſelben begierig nachtrachtet, ſo iſt doch nicht wohl aus zu machen, was er vorher für Nahrung ges nieſſet, indem er im Frühling ſo ſpat anfommet, und ſo bald hernach die Kirſchen vergehen, ſicß
“ auch aus dem Lande verliehret: Wann er nun
mit Würmern ſich nährete, warum ſolte er nicht zu der Zeit kommen, da andere Wurmefreſſende Vögel ſich wieder einfinden? Und warum ſolte er nicht ſo lang bleiben als andere? Wie zum Exempel die Nachtigall, welche auch nichts als Würme friſſet, aber einigeihrer Geſellen doch bis in September bey uns zurück bleiben läſſet. Vermuthlich nährt ſich der Kirſcchvogel von einer gewiſſen Art Würme oder Laub, das er nicht ehe als im May finden, und zu End des Juli niche mehr befonmzmen fan.
Der Rranwets-Votel, welcher ſich gänzlich wie die Rothdroſchel nähret/ und mandhesmahl eine ganze Hand voll Wacholderbeer in einer Stund hinein ſchlucket.
Die Feldlerche, welche anfänglich, wann ſie im Frühling kommt, nichts als unter dem Schnee verfaultes Gras und Würzelein in ſic) ſchlucer, auch ſich mit kleinen Sand begnügen muß, bis die
Sonneißr wiederum Wärme aus der Erden locker.
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