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Die Forstwirthschaft nach rein praktischer Ansicht : so wie sie der Privatforstbesitzer oder Verwalter führen muss, um sie in Verbindung mit der Landwirthschaft am vorteilhaftesten einzurichten ; ein integrirender Theil der allgemeinen Encyklopädie der gesammten Land- und Hauswirthschaft der Deutschen ; mit einer Kupfertafel / dargest. von W. Pfeil
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304 Forſtwirthſchaft, 42. Abſchn... Geſchäfte im December.

(492) daher hier auch begnügen müſſen, die Hauptgrundfäße e der Forſt- re<nungsführung, vorzüglich mit NÜEſicht auf die größern

Forſte, welche eine abgeſonderte Verwaltung haben, anzuführen.

Forſtgeſchäffe im December

Waldbau. Das Einſammeln der Kiefer- und Fichten- zapfen wird betrieben, und im Fall noh keine ſtarken Fröſte Statt gefunden haben, können aud) noh die Zäpfchen der Erle

ur Gewinnung des Erlenſames gebrochen werden. Iſt offenes Wetter, ſo ſind no Pflanzlöcher für das Frübjahr zu machen, und die zu Pflanz: und Saatkämpen beſtimmten Orie können umgegraben werden.

Sorſtſ<ußb. Eine beſondere Aufmerkſamkeit e Loder jet die Holzdiebereyen. Auch thut das I viel Schade f Schonungen, wenn ſtarker Schnee ein ur

n DUE Ab- ſchießen, oder beſſer noch durch aute erung und Fällung von Aspen und andern Bäumen, Einhait 7 Werden kann.

Forſibenutßung. Die Schläge find. im vollen Betriebe, UE zugſh muß man eilen, das Froſtwetter in Bre ruhgegenden

u benußen und alles Holz auf dem Ciſe berausſchaffen. Dus Bau holz iſt in dieſem und dem folgenden Monat zu fällen, die O1 za(08 muß lebhaſt betrieben werden, ſobald Froſiwetter eintritt, im Fall Holz an die Ablagen oder auf die Holzpläte zu rücken iſt Wo Freybauho!z ABIRSZNEN iſt, wird es in dieſem Monate angewieſen, um dem Empfänger hinreichende Zeit zur Abfuhr zu laſſen.

Sind no< viele unverkaufte Beſtände im Forſte vorhanden, deren längere Aufbewahrung ihr Verderben fürchten läßt, ſo iſt es jebt Zeit, ſie zur Licitation zu bringen, v ſie dem Meiſtbie- tenden zu überlaſſen. In K! efernwaldungen iſt dieſer Monat, bis Froftwetter eintritt, der vortheilhafteſte 14 Verkauf des Ein Stockholzes, welches als Leuchtkien die Stelle der Lampe pder des Lich tes vertritt. Den Sägemüll ern müſſen wo möglich ſchon die zu erkaufenden Sägeblö>e übergeben werdenfönnen, damit ſie im Stande ſind, die Sclittenbo! yn und den Froſiweg zu deren Anfubr zu benuten. Auch die Contracte mit Holz: händlern* überhaupt müſſen ſchon geſchloſſen ſe zyn, damit dieſen

icht die vortheilhafte Zeit zur A vfuhr der Hölzer verloren geht. Dagegen baben die Nuüholzarbeiter, 2 Breiſchnitter, Stabbolzſchläs»

Fro Scintelmacher, Felgenbhauer u.|. W., ſo Wie der ſtrenge

roſt eintritt, keine Arbeit, indem das gefrorne Holz ſich weder palten, nv gut mit der Säge ſchneiden läßt, und es iſi Sorge zu kragen, daß ihnen das brau:O4bare Hol 3 liegen bleibt, bis es aufthaut, die Leute ſeibſt aber bey dem 2[u8ſchneiden dieſes Hol- zes und dem Einſchlagen des Brennholzes beſchäftiat werden. YZuch den mit dem Reißigaufbinden beſchäftigten Holzhauern muß man wo möglich andere Arbeit geben, da die Weiden bey S0 nicht halten, und bey einfallendem Schnee auch das Reis» holz nicht rein aufgebunden w erden Fann. Wenn no< Maſt: ſchweine im Forſte ſind, mus dafür geſor gt werden, daß ſie bey Froſiweiter genügendes W Waſſer haben.

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