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er Ürfiä,„ Die Verunreinigung des Branntweins durch
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; we Ai Der Branntwein iſt ein Getränk, welches von
48 2 Ur der gemeinern Volksklaſſe ſehr häufig genoſſen wird, 2
„Whihn: durch deſſen übermäßigen Genuß allein ſchon die Thätig-
u ph keit der Nerven abgeſpannt werden, und welches aus
jdm Shun: dem Grunde 55 nachtheilig auf die Geſundheit zurück
uy aw) wirken kann, Dieſer Nachtheil wird aber um ſo größer,
nerven vpn wenn derſelbe, wie ſolches bei dem gemeinen Brannt-
1 abe reh] wein nicht ſelten der Fall iſt, Gelegenheit ſindet, beim Durchgange durch die kupfernen Kühlgefäße mehr|
wRtaba ds| oder weniger Kupfer aufzulöſen und ſich dadurch mit
Bleiez müht; eſſigſaurem Kupfer(Grünſpan) zu beladen,
für) das für den thieriſchen Organismus als ein di- rektes Gift betrachtet. werden muß,
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3 Uhr tda Das Daſeyn des Kupfers im Branntwein giedt
wen(pyr unh ſich oft durch, eine grüne oder blaue Farbe deſſelben| zu erkennen, und in dieſem Fall bedarf derſelbe gar feiz-
+ Wem ner weitern Prüfung. Oft iſt aber das Kupferoxyd
durch die öligen Theile des Branntweins ſo ſehr einge? hüllet, daß ſelbiges nicht mehr dur< das Anſehen wahr« genommen werden kann; und in dieſem Fall muß ſolches durch Reagentien erforſchet werden,
a) Um das Kupfer im Branntwein auszumit- teln, iſt es hinreichend, ſolchen mit dem vierten Theile ſeines Umfanges äßenden Salmiak- geiſt zu vermengen, welcher darin eine dunkel- blaue Farbe erzeugt.
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