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ſes und des Kohlenſtoffoxydülgaſes iſi uns zur Zeit noch kein direktes Mittel bekannt. a) Zur Hinwegſchaffung des kohlenſioffſauren
Gaſes, beſonders in Krankenſtiuben, in wel- hen die untere Luftſchicht immer damit beladen zu ſeyn pflegt, dienen: 1) das Sd euern derſel- ben mit Kalkwaſſer; 2) das Ausſtellen des mit dem vierten Theile ſeines Gewichtes Waſſer ge- löſchten gebrannten Kalks in flachen Gefößen, unter den Betten der Kranken; 3) das Sc eu- ern mit Seifenſiederlauge; 4) das Aus- ſtellen der Seifenſiederlaugein flachen Ge- fäßen; durch welche Mittel das kohlenſtoff- ſaure Gas eingeſaugt und hinweggeſchafft wird.
b) Zur Hinwegſchaffung der ammonialiſc<hen und
andern krankhaften Ausdünſtungen, und eben ſo auch der Dünſie von Kälk in friſch geweißten Zimz- mern, dienen: 1) das Räuchern mit Eſſig; 2) das Räuchern mit oxydirt ſalzſaurem Gas; 3) das Rauchern mit den Dünſten der Salpeterſäure,
ce) Zum Räuchern mit Eſſig iſt es am beſien, den
Eſſig auf einen ſtark erhißzten Ziegelſtein zu gießen, nicht auf eine erhilzte Kohlenſc<haufel, weil er ſonſt zerſetzt, und Waſſerſioffgas entwickelt wird,
4) Zum Räuchern mit oxydirter Salzſäure
mengt man 4 Theile Küchenſalz, 15 Theil zart gepulverten Braunſtein und 2 Theile koncen- trirte Schwefelſäure, die vorher mit ihrem gleichen Bewicht Waſſer verdünnet iſt, unter ein- ander, und ſeßt das Gemenge eine Zeitlang in das
Herxmbſtädk?s Kammeral-Chemis, N%n


