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Grundsätze der experimentellen Kammeral- und agronomischen Chemie; so wie der forst- und landwirthschaftlichen Gewerbe : für Kammeralisten, Agronomen, Forstbediente und Technologen / von Sigismund Friedrich Hermbstädt
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nufalturen, und dfkonomiſch- techniſchen Gewerbe her-| uf EED

vorgegangen, welche mit der Chemie in einer mehr oder E20) weniger bedeutenden, Relation ſtehen.| m, Y G. 572(hen

Die Chemie lehret alſo die natürlichen Körper nach inQV ihrer Grundmiſchung und ihren davon abhängenden peld 1" Kräften erforſchen. Die Künſte, Fabriken, Manufak-|iM turen und Gewerbe wenden die ihnen durch die Chemie m, 120 dargebotenen Erfahrungen an, um ſolche fürs praktiſche(vm 149

Leben in Ausübung zu ſeßen;

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Die Urqauelle, äus welcher alle Beſchäftigungen fut UD fultivirter Nationen entſpringen; iſt der Ackerbau in DENTEN ſeinem weiteſten Umfange. Auch die Akerbaukunſt iſt|il! alſo ein überaus wichtiger Zweig der allgemeinen Chemie,|| untiigtt 9. 59+|| wut

Der denkende Landwirth iſt der Experimenta-- ue tor, die Erde iſt ſein Laboratorium, in welchem[690 er die ihr dargebotenen Früchte ernähret und vervielfäl- M tiget, fo wie er durch ihre Zergliederung, Abſonderung|(Mik: und Miſchung neue Edukte und Produkte daraus her-|| ur hfls vorgehen läßt, die dem Staate die wichtigſten Er-| wa

werbsquellen eröffnen, und den darguf verwendeten Fleiß belohnen; CG. 60 Der Künſtler, der Fabrikant, der-Manufakturiſt, und der Gewerbetreibende Bürger im Staate ſind die- jenigen, welche die Erzeugniſſe des AFerbaues und der Viehzucht weiter verarbeiten, ſolche veredlen, und zu den| wichtigſten Gegenſtänden des Handels vorbereiten,| G7 61;| Der Financier, der Kammergliſt, denen die obere|