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ſtände des Manufakturweſens aufgenommen habe; denn dies war meiner Abſicht entgegen, die nur diejenigen umfaßte, welche mit der Ackerbaukunſt und der Forſtwiſſenſchaft in Verbindung fütehenz obſchon es mein Zwe&> iſt, auch die anderweitigen Künſte, Fabriken, Manufakturen und techniſchen Gewerbe, zu einer andern, Zeit nachzuholen, und ſolche in einem allgemeinen Handbuche der chemiſchen
Technologie zuſammen zu ſtellen.
Sollte dieſes Buch dem Staatsmann, dem Fi- nancier, Kammeraliſten, Agronomen und Forſtbe- dienten zu einer nicht unangenehmen Lektüre in na- turwiſſenſchaftlicher Hinſicht dienen 3 ſollte endlich der
angehende Kammeraliſt oder Agronom darin die
Wahrheit begründet finden, daß ohne ein gründli-|
<hes Studium der Chemie die einzelnen Zweige der Staatswirthſchaft, niht gründlich beurtheilt werden können, und dadurch aus eigenem Antriebe, oder dur< die ihm vorgeſeßten Behörden veranläſſet, ſich zum ernſtlichen Studium dieſer Wiſſenſchaft hin- gezogen fühlen, die in ſo viele andere Zweige derje-
nigen Kenntniſſe eingreifet, die den gebildeten Mann


