Teil eines Werkes 
2 (1784) Der Hausvater in systematischer Ordnung. 2
Entstehung
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24 Erſtes Kapitel,

Dreymal gepflüget und recht gut gedünget worden; Hiervor wird auch ein Morgen von hundert und achkzig Quadratruthen mitzweyen Scheffeln, entweder VOgi= zen oder Rotttgen beſäet,== Heichter und etwas ſandichrer Boden wird nach behöriger Pflügung und Düngung ebenfalls mit zweyen guten Scheffeln Rog» gen beſäet, weil ſelbiger feinen Waizen träget.== Auf ſtarken, ſchweren und wohlgedüngten Bo- den, welcher in der erſten Art Waizen und Roggen ge- tragen, wird in die zweyte, auch wenn der Acker recht gut iſt, in die dritte Art, Gerſte, und zwar auf einen Morgen zwey Scheffel geſäet. Auf mittelmäſſigen, jedoch wohlgedüngten, Boden wird in die zweyte Ark, dD. i. das andre Jahr nach der Düngung, auch Gerſte, und zwar zwey Scheffel auf einen Morgen geſäet,== In leichten. nnd ſanditggten Boden kann keine Ger« ſte in die zweyte und dritte Art, ſondern nur Haber, und zwar zwey Scheffel auf einen Morgen, gehäuftes Maaß, geſäet werden.== FFrbſen werden meiſten» theils in die dritte Art, oder in die Braache, geſäet, ein Scheffel auf einen Morgen.=- Hirſe wird in die zweyte Art mülbigen Bodens geſäet, ſechs Meßen auf einen Morgen,--=-:

Hier ſehen vie Leſer, wie der Einfall des Saa- mens durchgängig auf einen Leiſten, wie man ſagt, geſchlagen wird. So iſt es auch bekannt, daß ſonſt wohl ganze Länder eben dieſe, oder eine andre durch« gängig gleiche, Norm gebraucht, und die Kauf- und Pachtanſchläge der Güther darnach reguliret haben, welches denn den Intereſſenten theils Schaden, theils Vortheil bringen müſſen.

Man geht daher weit richtiger zu Werke, wenn in Anſehung der Ausſaat die Aecker nach ihrer innern Güte tlaſſiſfieiret werden, Unterſtheidet man nun die

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