Allgemeine Regeln, 33
pat . 0 geſchehen muß, In Fleinen Wirthſchaften geht ie Erhaltung es nod) wohl ſo hin, daß es der Hausvater auf dfolzlic ih ſeinen Fleiß, Stätigkeit in ſeinen Principien und muß, Wi. gutes Gedächtniß alles allein anfommen läßt. ßſ ſhot Hat er nun ſchon fein ſchriftliches Verzeichniß ſei- , glich fin ner, nur wenigen und ſich faſt immer gleich feine Einrid. bleibenden, oder mehrern ganz kleinen leicht nur (Fol muten überſehenden, Wirthſchaftsobjecte vor ſic, ſo ANGB. hat er doch ein vor allemal einen gewiſſen Haupt- INN ſaß vor Augen, den er von ſeinen Vorfahren, 7 ni Nachbaren, Z2ehrmeiſtern u. ſ. f. angenommen, 8 zu ſparen und läßt ſich durch Nichts ſeine ganze Le- te Vermeh: benszeit hindurch) davon abwendig machen. So dem erſten Hat mancher Hausvater z. B. den Hauptſaß nung eines angenommen, ſo wie ihn die meiſten ſich gut haltenden, oder mit den Jhrigen in ihrer ih das Oe-- beſtehenden Bauern haben, in einem (MWE von weniger als ſonſt einbringenden Wirchſchaftsjahre ""4 deſto weniger, weniger als in einem von ihm ſo VE Stäbe genanntem guten Jahre auszugeben. Dieſem ih- . En ven Hauptſaße haben ſie einen andern beygefüget, Fm EM der darinn beſtehet. Die wenigen erworbenen e aber ent: oder von Water und Mutter ererbten Baarſchaf- nahme aus ten niemals anzugreifen, und ihre Summe nie zu In, Jie mv: verringern. Ein für dieſe Leute ſehr guter und , auch die zu loberider Wirthſchaftsfuß! Kömmt nun ein nd um dep) bey ihnen ſo genanntes ſchlechtes Jahr, in wel=- alle dabey<hem ſie Mißwachs erlitten haben, ſo bleiben ſie NV ihrem vorerwehnten Hauptſaße völlig getreu Sie othwendi- ſagen; Wir ſollten in dieſem Jahre ein Paar neue , und fel Räder, Pferdeſiele, Kleider, Schuh und Strün- ve ſelbigen pfe u, ſ+ f. anſchaffen, aber wir müſſen uns dieſes nen». 1008„Jahr durchſtümpern, und ſo lange flicfen und verden fel ſti>en, bis ein beſſer Jahr kömmt. Diejenigen eh 1if Bauern, die obige zwey Säßenicht zu ihren Wirth- i: Dausvater 3, Band, C ſchafts-


