Teil eines Werkes 
1 (1783) Der Hausvater in systematischer Ordnung. 1
Entstehung
Seite
16
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16 Erſtes Kapitel,

Hen. Und da überhaupt die ſogenannten kochen! j vieſer Gränzbäume bald verwachſen, und hiemit Al unfenntlichy werden, ſo müſſen ſie wenigſtens alle u". fünf Jahre erneuert werden. Man rheilet die R Lochbäume aber in eizene und zemeine. Jene vn ſtehen ganz auf des Grundherrns Boden, und 6. gehören ihm ganz allein zu. Dieſerhalb haben ſie WAN die Lochen nur auf des Nachbars Seite 3; auf der jevp Seite des Eigenthümers aber ſind ſie frey und uns beng gezeichnet. Die gemeinen Lochbäume hingegen g 0 ſtehen mitten auf der Gränze, ſo daß jeder Cigen- mit thumsherr die eine Hälfte davon hat, und alſo miſe beyden gemeinſchaftlich iſt. Sie werden daher pr( Hinten und vorne, in der Mitte des Baums, ge- PAN loM. Wo aber die Markung nicht mehr gerade ſe ausgeht, ſondern ſich wendet, da wird ein Eckloch Hupl gemacht, und alfo bezeichnet, daß ſie einen Win- nue kel beſchlieſſet. Doch wird es nicht aller Orten Weed| mit dieſer Markung und ihrer Bezeichnung gleich gu gehalten, weßhalb man ſich nach jeden Orts oder 16.08 Landes Gewohnheit zu richten hat. ih ce) Hölzerne Säulen und Pfähle werden gemei- EN niglich auf Wieſen gebraucht, und am liebſten M, von Eichen genommen, weil das Holz derſelben Wing am längſten dauret. Man bezeichnet ſie gemei- Cuy niglich wie die geformten Steine, deren ſub. it. c. rn erwähnet worden, 1 Jagen 1) Wenn Gräben die Gränze ausmachen ſol- NE len, ſo muß der Aufwurf auf die Seite degjeni- NE: gen hingebracht werden, dem der Graben und das"R anſtoſſende Grundſtü>s gehöret. Iſt aber ein|* NEN ſolcher Gränzgraben gemeinſchaftlich, ſo wird der VM 6, Aufwurf zu beyden Seiten gleich gemacht, Da ils 1. die Graben, in welchen Waſſer ſtogt, oder durch- M Übe fließt,; wi.

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