Teil eines Werkes 
1 (1783) Der Hausvater in systematischer Ordnung. 1
Entstehung
Seite
XI
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Vorrede. ZI

die Beförderung der Mattufakturen, für den auswärtigen Handel, wendet, und hin- gegen zu eben der Zeit ganz gleichgultig iſt, keinen Schilling hergiebt, und kein einziges Geſe ergehen läßt, um fünf und dreiſſig Morgen Landes, welche ihren Reichthum und ihre Macht beynahe verdoppeln wür- den, ührbar zu machen.=- Die neuen Be- wohner gedachter Wüſteneyen würden nicht die vorübergehende Frucht der Manufaktur« xen ſeyn, die in einem Menſchenalter reich

- iſt; und in dem nächſtfolgenden aus Bett«

lern beſtehet; es würden Leute ſeyn, die ohne Unterbrechung"arbeitſam, nie reich, aber auch nie der Barmherzigkeit ihrer Mit- bürger bedürftig wären; die dem Königrei- <e mehr gäben, als ſie von ihm erhalten hätten 3 endlich deren Fleiß dem Staate Produckte lieferte, die allezeit gangbar blei- ben, und auf deren Dauer man ſich ver- laſſen kann,==

Dieſen Urtheilen eines ſeiner Nation nicht

ſchmeichelnden Engländers iſt aber noch dieſes beyzufügen, daß der berühmte Herr von Münch- Hauſen in ſeinem Hausvater ſaget:. die Englän- der könnenin vielen Wirthſchaftsartikeln von uns Teutſchen noch lernen, ſo wie wir im Manufak- turweſen bey ihnen noch in die Schule gehen kön- nett. Und in der That würden die Engländer in der Landwirthſchaft noch viel weiter zurück ſeyn, wenn ſie nicht mit Guineen ſo ſchr ſpielen könnten, welche machen, daß ihnen mißlungene

Ber-