Teil eines Werkes 
4Encyklopädische Ansichten einiger Zweige der Gelehrsamkeit : Theil 2 (1809) Vermischte Schriften über staatswissenschaftliche, philosophische und andere wissenschaftliche Gegenstände. 4
Entstehung
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Urzeugen. Das Zeugniß noch ſo vieler Afterzeugen, die keinen Urzeugen haben, 4 ein Geruͤcht, wenn ſie gleichzeitig ſind, eine Sage, kraditio, wenn ſie ſucceſſiv lAſe ſind: beides ein rumor sine capite, kei⸗ i, nes Glaubens werth. Geruͤchte ſind z. B. hee Caglioſtro's Kuren, der Betruͤger ui Baron Mortzini ꝛc. Sagen ſind die I ü Geſchichte des Regulus, Herkules, Aeneas, Numa ꝛc. a bb) Die Glaubwuͤrdigkeit des Urzeu⸗ i gen allein beſtimmt die Glaubwuͤrdigkeit 1 der Thatſache, ihre objektive innere und kan zußere Moͤglichkeit vorausgeſetzt. Denn alle Afterzeugen koͤnnen nur Zeugen, daß it Andere gezeugt haben. Millionen After⸗ fa zeugen koͤnnen daher nicht den gaͤnzlichen dülbe Mangel an Urzeugen erſetzen, oder die Nic Fehlerhaftigkeit der Urzeugen von Seiten des Koͤnnens und Wollens aufhe⸗ an ben. Friedrichs II. eigne Beſchreibung a. von Schlachten, die er gewonnen, kann en, abſichtlich Unrichtigkeiten enthalten. jen Friedrich II. ließ einmal abſichtlich er⸗ Ghxen dichtete Nachrichten von ungeheurem Ge uns. witter und Hagel in die Berliner Zei⸗ hieri, tung ſetzen. Scalich, der bei dem der 6

Herzog Albrecht von Preußen in ſol⸗ vihn