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gen, daß ſie gut ſeyen, und alſo ſie praf«- tiſch durch Ueberzeugungen zu Entſchlie- ßungen zu bringen 3 2. Popularität d, i. die Gabe, angepaßt den Begriffen des Volks, ſeine Herzen einzunehmen. Ver- nünftig muß der Prediger ſeyn, d. i. klare „Gedanfen beibringen, aver dabei auch ein Redner. Er muß ein guter Mann ſeyn, das wird ihm Ernſt und Stärke gehen, wahre Frömmigkeit würde vor allen den Deklamatoren helfen. Charakter der Kan- zelberedtſamfeit iſt Ernſt, Gravität und 'Wärme, von der aber Einförmigkeit, ſteife Feierlichkeit und alles Theatraliſche entfernt ſeyn muß.- Salbung, rüh- rende, durchdringende, anziehende Art, fließt aus ſtarkem Gefühl für die Wich- tigfeit der Wahrheiten, die man vorträgt, und aus dem ernſten Verlangen, ſie den Herzen der Zuhörer eindringlich zu ma- hen.= Bei der Wahl der Ma- terien hat man vor allem zu ſehen auf Nüßklichfeit 3 ohne die iſt alles Andre nichts. is| In Anſehung der Behandlung be
obachte man Folgendes:


