Teil eines Werkes 
3Encyklopädische Ansichten einiger Zweige der Gelehrsamkeit : Theil 1 (1809) Vermischte Schriften über staatswissenschaftliche, philosophische und andere wissenschaftliche Gegenstände. 3
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mit, daß die Neigung zum Handeln ge- wonnen und geſtärkt werde. Beredtſam- keit fkanm gemißbraucht werden 3 Vernunft auch!" Gebt der Wahrheit und Tugend dieſelben Waſſen, die die Falſchheit und das Laſter. haben, ſie werden ſiegen.== Beredtſamfkeit iſt keine Schulerfin- dung; jedermann iſt beredt, wenn er im Eifer iſt. Die Kunſt ſoll hier bloß der Natur nachhelfen, und je mehr wir die ächte ſtudiren, deſto beſſer werden wir ſie von falſcher nnterſcheiden.

Drei Gattungen der Beredtſamkeit giebt es:

1. Panegyriſche und komplimen- täriſche, nach dem Zwe der Kunſt zu ergößen; k

2. Didaskaliſche Beredtſamfeit nach dem Zweck zu iütereſſiren, zu rüh- ren und fortzuveiſſen, ſo daß wir lieben, hafen, begehren, wollen, was der Redner

- will. Das lekte gilt in Volksverſamms-

lungen und auf Kanzeln. Wahre Be- redtſamkfeit iſt nicht ohne Wärme und Empfindung, daher das Verädchtliche aller falſchen Kunſt 3 fein Sfeptiker, kein Miethling kann mit Wärme und wahrer nakürlicher Empfindung reden.