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vs| ſiellung einer wirklichen Unterredung ſeyn, vetfh ſo daß die Charaktere und Sitten der es Gt: Sprechenden durchſchimmern, und das Eigenthümliche des Ausdrucks jedem ver- Fb| bleibt 3 dadurch erhält der Leſer WE 1. angenehme Unterhaltung, (ungen, 2. volle Ueberſicht des Streits is im und der Gründe von allen Seiten bei 1 und philoſophiſchen Dialogen. Die Neuern Fw haben darin eine froſtige und ſchaale Ma- : nier. Das eigenthümliche Feld des Dia- gericht; logs iſt aber das Schauſpiel, 6, ds 1 B. Die Epiſtolariſche. Ein Brief ande iſt ein Auffaß, an einen Abweſenden ge- ja richtet, um ihm ſtatt der mündlichen Un- rerhaltung zu dienen. Er ſoll die Eigen- Zriefe,| ſchaft der mündlichen Rede+ annehmen, 11.07 alſo leicht, funſtlos, natürlich ſeyn, aber fe|- doch in mittler, korrekter und ungepukter brate 1 Sprache. Er muß friſch aus der Seele hetuht E gekommen ſeyn, und daher jeden Ton der prift:| Seele annehmen. Das Ceremoniel in j Form, Briefen ſollte nicht weiter gehn, als das < die| im. Umgange, ünd im Umgange wird doch geit niemand die ſolennen Formeln der An- | rede, der Benennung ini Contept und des „Ww"Beſchluſſes gebrauchen. „Ww


