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260 Novellen, Romane, theils ernſthafte, theils komiſche, theils Ritterromane.
In Hinſicht auf die Form iſt der hi- ſtoriſche Styl entweder blos erzählend, oder dialogiſirt, vder beides zugleich, oder in Briefen abhzefaßt. Der Styl verträgt mehr Schmuck und Malerei, ſofern er mehr auf Unterhaltung für die Sinnlich- keit berechnet iſt; aber nie ſollte ex Wahr- ſcheinlichfeit verleßen.
Anm. 1. Die menſchliche Seele hat einen Hang ſich Welten zu ſchaffen, nach ihrem Sinn, um ihre Sehnſucht zu ſtil- len= Accommodando rerum simulacra ad animi desideria, wie Baco ſagt, non Svbmittendo animum rebus;' quod ratio facit et historia. Ein Beweis von der Würde und Vortrefflichfeit der menſchli- <en Seele, die ſich nicht an der Wirk- lichfeit genügen läßt. Daraus entſpringt alle Erdichtung.
Anm. 2. Es können. die erdichteten Erzählungen ſehr nüklich ſeyn, durch Aus- zeichnung der Irrwege und Darſiellung der Tugend, auch haben die weiſeſten Männer Fabeln und Erdichtungen zu Vehikeln der Lehren gebraucht und epi-
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