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auch des Andern Zuhoͤrer zu werden er⸗
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munterte, in unmittelbare Beruͤhrung aber Beide nicht kommen, ohne einander zu⸗
ruͤckzuſtoßen, und ohne gelehrten Streit in
Geſellſchaft nicht beiſammen ſeyn konnten.
In den Studien der Univerſttaͤt aber
brachte dieß Verhaͤltniß ihrer Hauptleh⸗
rer eine gewiſſe richtige Organiſation und
ein Gleichgewicht hervor, das ſich erſt bei Kants zunehmender Altersſchwaͤche auf⸗ loͤſte, ſo daß von der Zeit an Kraus in Lehre und Anſehn ein unlaͤugbares Ueber⸗ gewicht auf derſelben bekam und ſpaͤterhin auch behauptete.
Iſt demzufolge die Bekanntſchaft mit Kraus, als einem umfaſſenden Gelehrten, an ſich intereſſant, iſt ſie zum Verſtaͤnd⸗ niß des wiſſenſchaftlichen Lebens der hieſi⸗ gen Univerſitaͤt, lange faſt der aͤußerſten literaͤriſchen Kolonie im Nordoſten Deutſch⸗
lands, und damit zur Erklaͤrung der in
den letzten Jahrzehenden von da ausge⸗ gangenen Bildung, ſelbſt mancher Erſchei⸗ nung in der Geſetzgebung und Verwal⸗
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bon d Krauſe rem l trwech ſicht. te, da l ſehte, nß, bon niſati gben
in de nißte
daath ke N did.


