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Ausfuͤhrungsverbot veranlaßte, und zur Erniedrigung der Preiße ſchlau benutzte Vorſpiegelung der juͤdiſchen Zwiſchenhaͤnd⸗ ler war.
2) Einen zweiten Erfahrungsbeweis davon, daß es blos die Sperre war, was allen Getreideverkehr ſtoͤrte, und die Prei— ße zum Gewinn der Juden, und zur Ver⸗ zweiflung des Landmanns erniedrigte, gab der Vorfall, als die Regierung im Monat Fructidor des Jahres 9 eine Quantitaͤt Weizen aus Straßburg nach der Schweiz auszufuͤhren erlaubte. Die Quantitaͤt war ſo gering, daß ſie ganz fuͤglich in einem kleinen Diſtrikt des Elſaſſes eingekauft werden konnte, und daß es dazu gewiß keines Aufkaufes durch die vier neuen De⸗ partements bedurfte. Aber kaum verbrei⸗ tete ſich die Nachricht von dieſer Erlaub⸗ niß, als die Preiße nicht nur vom Weizen und Spelz, ſondern auch von Gerſte und Roggen, durch die vier Departements auf einmal in die Hoͤhe gingen. Bis zu dem Augenblick brauchte kein Jude Getreide, war keine Nachfrage, kein Bedarf. Kaum erſcholl jene Nachricht, ſo war auf einmal uͤberall Getreide noͤthig, die Juden jagten
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