Seefracht. Auch zeigt die Erfahrung, daß ois bei offner Ausfuhr in vielen Jahren nicht h ein Malter Getreide nach Holland gegan⸗ 1 br gen iſt, und daß uͤberhaupt wohl dreimal ns Getreideabſendungen aus Holland den 1„ Rhein hinauf nach Coͤlln, Coblenz ꝛc. mit E Vortheil gemacht worden ſind, ehe ſich yd auch nur eine den Rhein hinab mit wahr⸗.hen, ſcheinlichem Gewinn machen ließ. wih 2) Was aber den Abſatz an das rechte e Rheinufer betrifft; ſo koͤnnen bei dem a freieſten Verkehr mit dieſen Gegenden die wite Preiße nie ſo hoch ſteigen, daß Mangel mm und Noth entſtaͤnde; weil das rechte Ufer, 3 Ohmn zumal an den Graͤnzen des Rheins, nicht rnen minder fruchtbar iſt als das linke; und wa weil der Abſatz in den entfernten Gegen⸗ ſF fad den durch den koſtbaren Landtransport ge⸗— lan. hindert wird. Auch laͤßt ſich die ganze u N Quantitaͤt des dahin abgeſetzten Getreides Aüng nicht hoch anſchlagen. Hoͤchſtens mag in 4 grtt gewoͤhnlichen Zeiten ein Achtel des ganzen 4 d Ertrages vom linken Rheinufer nach dem 4 ſn rechten gehen: und von dieſem Achtel wer⸗ 18
den wohl zwei Drittel in Mehl verfuͤhrt; Kn indem die Eigner der vielen Muͤhlen, um en ihr Mahlwerk im Gange zu erhalten, ge⸗ ia
—————


