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Rtl. Gr. Pf.
von Faſtnachten bis Johannis— 1— das Tagelohn war— 3—
mehr— 2—
Das Uebelſte iſt, daß es die Anſchlaͤge ſo ungleich macht. Bei vielen Dienſten wird er natuͤrlich geringer als bei wenigen.
Die ſaͤmmtlichen Spann-Dienſte beſtehen nach 3. Th. S. 124 in 3209 Tagen, die mit 3 Pferden verrichtet werden. Rthrl. Gr. Pf. Sie waͤren angeſchlagen nach S. 119 à 3 Gr. p. Tag zu 401 3— der Werth dieſer Dienſte iſt nach 3. Th. S. 128. 4285 18—
alſo mehr 3884 15—
An Manns⸗Hand⸗Dienſten verrichtet jeder der 50 ganzen Koſſaͤten
56 Tage à 4 Tage in 14 Wochen woͤchentlich von Joh. bis Michaelis 76— in den uͤbrigen 38 Wochen à 2 Tage 132—
und jeder der 18 halben die Haͤlfte von obigen.
An Frauens⸗Dienſten leiſtet jeder Kleinthauer und Bewohner der herr⸗ ſchaftlichen Wohnungen einen Tag woͤchentlich; da letztere nicht immer beſetzt ſind, ſo kann man dieſes nur im Durchſchnitt rechnen, der ungefaͤhr 100 Ta— ge im Jahre betraͤgt. In den folgenden Theilen ſoll dieſes naͤher nachgewie⸗
V ſen werden. Der Ertrag dieſer Dienſte iſt nach den Anſchlags-Saͤtzen Manns⸗ Frauens⸗
Tage. Tage. Rthlr. Gr. Pf. in 14 Wochen, von Joh. bis Michael.
33⁰4— vpon 59 ganzen Koſſaͤten à 4 Tage
588— von 21 halben Koſſaͤten à 2 Tage
3892- à 1 Gr. 6 Pf. v. 3. 243 6—
— 1400 à 1 Gr. 3 Pf..... 72 22— 389² 1400.. Latus—. 316 4—
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