Teil eines Werkes 
4 (1804) Wirthschafts-Erfahrungen in den Guetern Gusow und Platkow. 4
Entstehung
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Rtl. Gr. Pf.

von Faſtnachten bis Johannis 1 das Tagelohn war 3

mehr 2

Das Uebelſte iſt, daß es die Anſchlaͤge ſo ungleich macht. Bei vielen Dienſten wird er natuͤrlich geringer als bei wenigen.

Die ſaͤmmtlichen Spann-Dienſte beſtehen nach 3. Th. S. 124 in 3209 Tagen, die mit 3 Pferden verrichtet werden. Rthrl. Gr. Pf. Sie waͤren angeſchlagen nach S. 119 à 3 Gr. p. Tag zu 401 3 der Werth dieſer Dienſte iſt nach 3. Th. S. 128. 4285 18

alſo mehr 3884 15

An Manns⸗Hand⸗Dienſten verrichtet jeder der 50 ganzen Koſſaͤten

56 Tage à 4 Tage in 14 Wochen woͤchentlich von Joh. bis Michaelis 76 in den uͤbrigen 38 Wochen à 2 Tage 132

und jeder der 18 halben die Haͤlfte von obigen.

An Frauens⸗Dienſten leiſtet jeder Kleinthauer und Bewohner der herr⸗ ſchaftlichen Wohnungen einen Tag woͤchentlich; da letztere nicht immer beſetzt ſind, ſo kann man dieſes nur im Durchſchnitt rechnen, der ungefaͤhr 100 Ta ge im Jahre betraͤgt. In den folgenden Theilen ſoll dieſes naͤher nachgewie⸗

V ſen werden. Der Ertrag dieſer Dienſte iſt nach den Anſchlags-Saͤtzen Manns⸗ Frauens⸗

Tage. Tage. Rthlr. Gr. Pf. in 14 Wochen, von Joh. bis Michael.

33⁰4 vpon 59 ganzen Koſſaͤten à 4 Tage

588 von 21 halben Koſſaͤten à 2 Tage

3892- à 1 Gr. 6 Pf. v. 3. 243 6

1400 à 1 Gr. 3 Pf..... 72 22 389² 1400.. Latus. 316 4

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