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ſtens iſt nicht zu erwarten, daß die Reſultate, wenn ſie auch einigen Grad der Vollſtaͤndigkeit erreichten, wichtig genug ſeyn wuͤrden, um jene Koſten zu bezahlen.
Bei dem Maͤſten der Landochſen iſt der Ertrag der Traͤber und des Branntweinſpuͤlichts auf 12 Gr. p. Schfl. geſchaͤtzt(2. Th. S. 66). Es hat ſich hier der Druckfehler eingeſchlichen, daß ſtatt p. Schfl. p. Wiſpel geſetzt iſt, weshalb ich um Verzeihung bitte. Aus den Tab. XLIII. und XLIV. des zweiten Theils ergiebt ſich, daß 1 Wiſp. 12 Schfl. uͤberhaupt von beiden p. Stuͤck als Mittelſatz anzunehmen ſey. Nach dieſem Satz wuͤrde der Bedarf fuͤr die zu maͤſtenden 24 Pflugochſen in 36 Wiſpel à 12 Rtl. üuberhaupt 432 Rtl. anzunehmen ſeyn.
Bei den Kuͤhen ſind ſie zwar zum Maͤſten und bei der Melkerei ebenfalls verfuttert; indeſſen iſt der Gegenſtand zu unbedeutend(2. Th. S. 79 u. 107), um darauf bei dieſem Anſchlage Ruͤckſicht zu nehmen. Den groͤßten Ertrag haben ſie bei den Hammeln gebracht(2. Th. S. 208), zu 21 Rtl. p. Wiſp. und 1 Schfl. p. Stuͤck. Der Bedarf wuͤrde ſeyn fuͤr 300 Maſthammel 12 Wiſp. 12 Schfl. à 21 Rtl., uͤberhaupt 262 Rtl. 12 Gr.
Bei den Schweinen(2. Th. S. 233) haben eben ſo wenig beſtimmte Re⸗ ſultate gezogen werden koͤnnen. Laut Tab. CIX. des zweiten Theils trifft im Durchſchnitt auf ein gemaͤſtetes Schwein 2 Schfl. 12 Mtz. Traͤber und 3 Schfl. 5 Metz. Branntweinſpuͤlicht. Der in eben dieſer Tabelle berechnete Ertrag p. Wiſpel iſi ſo ungleich ausgefallen, daß es unmoͤglich iſt, daraus Durchſchnitte zu ziehen. Als Mittelſatz kann man 10 Rtl. p. Wiſp. annehmen, ob es gleich immer nur eine ſehr oberflaͤchliche Schaͤtzung iſt.
Was auf die eigentliche Schweinezucht gegeben worden, hat ſich, da dieſe von 1791 an(2. Th. S. 212) nur ſehr im Kleinen getrieben und die Ver⸗ wendung erſt ſeit 170 ¼ nach den einzelnen Vieh⸗Sorten angeſchrieben worden, nicht ausmitteln laſſen. Ich glaube indeſſen nicht ſehr zu fehlen, wenn ich
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