Kaff⸗
Geſpanne.
Pflüge.
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r Mittelpreis des Rockens war in den Jahren 1½3, der bei dieſen
Veus arß zum Grunde gelegt worden, nach 1. Th. S. 31 meiner Wirth⸗ ſchafts⸗Erfahrungen p. Schfl. 1 Rtl. 8 Gr. Die Unterhaltungskaſten eines Pferde⸗Geſpannes ſind alſo im Werthe gleich 5 Wiſp. 20 Schfl. 10 Mtz. Rocken. Die Koſten eines Kaff⸗ Geſbenes ſind denen eines Futter⸗Geſpannes
voͤllig gleich. Rtl. Gr. Pf.
Dieſe ſind nach S. 93... 507 12— davon
die wenigeren Futterungs⸗Koſten nach S. 47. 255 8—
252 4—
betraͤgt à 290 Arbeitstage fuͤr jeden.— 21—
und ſtehet, den Scheffel Rocken à 1 Rtl. 8 Ge, gleich 7 Wiſpel 21 Scheffel 2 Metzen Rocken.
Ob aber Pferde bei dieſem Futter allein beſtehen und 200 Tage, gleich den Futtergeſpannen, arbeiten koͤnnen, iſt mir wenigſtens aus Erfahrung zu beſtimmen unmoͤglich.
Die Kaffgeſpanne ſind zum Theil mit auf Reiſen gebraucht, und haben dann Zulage an Getreide bekommen. Dieſes betraͤgt nach S. 47 im Durch⸗ ſchnitt 29 Rtl. 6 Gr. 6Pf. p. Geſpann jaͤhrlich, und auf 290 Arbeitstage für jeden 2 Gr. 5 Pf. Mit Zurechnung dieſes wuͤrde jeder Arbeitstag 23 Gr. 5 Pf. zu ſtehen kommen.“
In der hieſigen Wirthſchaft iſt beſtaͤndig der gewoͤhnliche zweiraͤderige Pflug gebraucht worden. Verſchiedene Verſuche, die ich gemacht habe, andere Pfluͤge einzufuͤhren, haben mir ſtets mißgluͤckt.
Marſchall hat in ſeiner, von mir uͤberſetzten, Beſchreibung der Landwirth⸗
ſchaft in Norfolk 1. Th. S. 104 ganz recht, wenn er behauptet, daß man
bei Einfuͤhrung eines neuen Acker⸗Inſtruments nie eines gluͤcklichen Erfolgs verſichert ſeyn kann, wenn es nicht Jemand, der damit umzugehen verſteht, bis in die Gegend wo man es einzufuͤhren denkt begleitet, und damit arbeitet. Wer mit den Vorurtheilen der gemeinen Leute, und ſelbſt der mehreſten Wirth⸗


