Teil eines Werkes 
1 (1801) Wirthschafts-Erfahrungen in den Guetern Gusow und Platkow. 1
Entstehung
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Preiſe.

ſſ 2, 4 ͤhͤhöoͤoͤonͤoͤnͤonnnu

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Hoͤhe⸗Getreide, und deſſen innere Beſchaffenheit ſtehet gerade in demſelben Ver⸗ haͤltniſſe. Am auffallendſten iſt dieſes beym Weitzen, da gewoͤhnlich der Scheffel Bruch Weitzen 4 Gr. geringer im Preiſe als der auf der Hoͤhe gewonnene ſtehet.

In der Grafſchaft Norfolk iſt, beſage meiner Ueberſetzung von Marſhal Be⸗ ſchreibung der Landwirthſchaft in Norfolk 2ter Theil S. 63, das Gewicht des ge⸗ woͤhnlichen Weitzens p. Comb. à 4 Buſhel 18 Stein(96 Pf. p Schfl.) des be⸗ ſten 20 St. p. Comb.(108 Pſ. p. Sch.) Erſterer uͤbertrifft alſo den hieſigen Hoͤhe⸗ Weitzen um 4 Pfund p. Scheffel.

Ueber das Gewicht der uͤbrigen Getreidearten daſelbſt findet ſich keine Nachricht.

Die Preiſe der verſchiedenen Getreidearten und deren Verhaͤltniſſe unter ein⸗ ander, gehoͤren gewiß zu den intereſſanteſten Gegenſtaͤnden der Landwirthſchaft.

Deſſen ungeachtet fehlt es noch ſehr an gehoͤrig geordneten Nachrichten davon.

hſchaft 8. Berlin 1774 ſtehet ein aus

In den Berliner Beytraͤgen zur Landwirt den Leipziger Intelligenzblaͤttern von 1765 uͤbernommener Auszug der Getreide⸗ Preiſe in Wittenberg von 1530 bis 1764. Eine Tabelle von den Getreidepreiſen der Stadt Halle im Saalkreiſe von 1692 bis 1781 findet man in Loͤwe skono⸗ miſch⸗kameraliſtiſchen Schriften 2ter Thl. 8. Breslau 1789 S. 202. Das Hauptwerk uͤber dieſen intereſſanten Gegenſtand iſt Ungers Ordnung der Frucht⸗ preiſe 4. Goͤttingen 1752.

Ueber die Berliner Getreidepreiſe, beſonders die neuern, habe ich aber nir gends etwas gefunden, und ich glaube dahero, daß deren Mittheilung einiges Intereſſe haben kann.

In der Tab. No. LVII. findet man die Preiſe des Rockens und der Gerſte von 1652 bis 1686, obgleich mit einigen Unterbrechungen. Der Kirchenacker in Tempelhof bey Berlin iſt mit der Bedingung in Erbpacht gegeben worden, daß der Erbpaͤchter ſtatt des in natura abzuliefernden Rockens und Gerſte den Markt⸗ preis dieſer beyden Getreidearten auf Martini(11. Novbr.) bezahlen mußte. Aus den aͤltern Liquidationen mit den Erbpaͤchtern von 1652 bis 16986 und aus den Kirchen-Rechnungen von 1710 bis 1739 habe ich die Preiſe genommen. Die

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