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21 9 2— Ml. Als Mittelſatz des Ertrags kann man nach Tab. XL. annehmen: 7 K. Rocken in fr. Miſte, 6 K. Rocken in 2ter Tracht, 5 ⸗ Gerſte in 2ter Tracht, 5 ⸗ Haf. i. Reißlande 2 Sch. 6 M. Einf.
4 K. Hafer in 2ter, 3ter und 4ter Tracht. Nach den Taxations⸗Principiis des Lebuſiſchen Kreiſes gehoͤrt alſo der erſte Fleck zum Gerſtenlande, und der 2te zum Haferlande.
eſul⸗ Die alte Huͤtung beſtehet aus Weitzenland und Haferland laut Tab. I. In Hilten
beyden iſt der Boden fruchtbare Dammerde, und der Untergrund im erſtern ſtren⸗ ipiis ger Thon, im letztern Sand. Der Mittelſatz des Ertrags iſt beſage Tab. XLI.
und XLII. im Weitzenlande: 6 K. Weitzen in 2ter Tracht, 7 K. Gerſte in friſchem Pul⸗ Miſte, 7 K. Gerſte in 2ter Tracht; im Haferlande: 6 K. im Hafer ohne Ruͤckſicht hickt. der Trachten bis zur 4ten, die 5te und öte iſt aber nicht mehr gerathen. Das 4 Land ſcheint deſſen muͤde geworden zu ſeyn. Im Ganzen iſt uͤberhaupt der Hafer
ſehr oft misrathen. Beym Heu kann man 18 Centner p Morgen als Mittel⸗ Ertrag annehmen. Der Klee ſcheint nur auf den Ertrag des erſten Jahrs gewirkt zu haben. Nach den Taxations⸗Prineipiis der Ritterſchaft fuͤr den Lebuſiſchen Kreis waͤre alſo das Weitzenland zur erſten Klaſſe, das Haſerland zum 6ten Korn à 2 Schfl. 6 Mz. Einfall anzuſchlagen.
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ra⸗ Der Boden iſt, wie im Stuttgarten, fruchtbare Dammerde mit verſchiede⸗ Kpvin⸗ 4 nen Sandbergen, die ſich als Ueberbleibſel alter Ueberſchwemmungen ſehr deutlich zeigen. In einer Tiefe von 2 bis 3 Fuß findet man gewoͤhnlich Waſſer, welches die große Fruchsbarkeit, beſonders im Heu, bewirkt. Indeſſen hat ſich dieſe 1 durch die allmaͤlige Austrocknung des Bruchs einigermaßen verloren. Die darauf
ie ſtehenden Gewaͤchſe ſind:
— Triſolium repens L, kriechender weißer Klee.
Bromus mollis L., weiche Treſpe. in Trifolium pratenſe L., rother Wieſenklee.
Feſtuca fluitans L., Mannagras. Poa pratenſis L., Wieſen⸗Riſpengras.


