Teil eines Werkes 
1 (1801) Wirthschafts-Erfahrungen in den Guetern Gusow und Platkow. 1
Entstehung
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19 178 iſt er beſtaͤndig zu Pulvers⸗Wieſe gerechnet worden. Wegen ſeiner abge⸗ ſonderten Lage iſt dieſer Fleck an die Unterthanen verpachtet.. Dieſer Fleck hat mit Pulvers⸗Wieſe gleichen Boden und Feldeintheilung. Kbeine ut⸗ Beſage Tab. XXIX. und XXX. fann man als Mittelſatz des Ertrags annehmen: 7 Korn Weitzen in 2ter Tracht, 6 Rocken in 2ter Tracht, 7 Gerſte in friſchem Miſte. Von den uͤbrigen Ertraͤgen ſind zu wenig Erfahrungen, um allgemeine Saͤtze annehmen zu koͤnnen. Der Boden iſt dem auf den vorigen Stuͤcken ebenfalls gleich, und durch die Aanfe Austrocknung ganz in Weitzenland verwandelt worden. Bis 178 ½ iſt dieſer Fleck mit zu Pulvers⸗Wieſe gezogen. Die Nachrichten gehen alſo nur von dieſer Zeit an. Laut Tab. XXXI. und XXXlI. ſind die Ertraͤge: 5 ½ Korn Weitzen in 2ter Tracht, 6%¾ Gerſte in friſchem Miſte, 7 Centner Tabak pro Morgen. Der Erfahrungen ſind indeſſen zu wenig, um beſtimmte Schluͤſſe zu ziehen. Der Boden und die Feldeintheilung iſt dem in Pulvers⸗Wieſe gleich. AlsGrosen Mittelſatz des Ertrags kann man annehmen beſage Tab. XXXIII. und XXXIV 5 Korn Weitzen in 2ter Tracht, 8 Rocken in friſchem Miſte, 5 in 2ter Tracht, 8 Gerſte in friſchem Miſte, 7 Hafer in Reißland. Von den uͤbrigen ſind der Erfahrungen zu wenige, um daraus Schluͤſſe zu ziehen. Der Boden iſt dem von Pulvers⸗Wieſe aͤhnlich, aber weniger fruchtbar. lenne Der Untergrund iſt ſtellenweiſe waſſerdichter Thon, oder grober, weiſſer, undich⸗ ter Sand. Da er zur Zeit der Anweſenheit des Hrn. Ratzeburgs mit Fettham⸗ meln behuͤtet wurde, ſo konnte er die darauf wildwachſenden Kraͤuter und Graͤſer nicht beurtheilen, und fand nur darauf Triſolium repens L., weißen kriechenden C 2

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