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324 ihre Bildung nicht ſo vollkommen, wie die Lei- ceſter Race. Detjjen ungeachtet zweifelt niemand
an der Vortrefflichkeit ihres Fleiſches und an
Jn den Gebirgen:
ihrer leichten Mäſtung, ſo wie ihre Wolle zu der beſten gehöret- An den Ufern der Tees und in jeder fetten Gegend mag dieſe Art ſehr paſ- ſend ſeyn. Die Leiceſier Art ſcheint indeſſen jeßt mehr beliebt zu werden. Einer der Hauptvieh- züchter vermiethet jedes Jahr eine beträchtliche Anzahl Schafbö>e, und hat ſchon 0, bis 15 Guineen(70 bis 105 Nthlr.) für das Stück, während einer Springzeit, bekommen.
Die Gebirgs: Schafe ſind von denen im Pik- feringthale ſehr verſchieden, und haben vielleicht ſeit Jahrhunderten keine Abänderung erlitten. Dem dortigen rauhen Klima und groben Graſe find ſie beſonders angemeſſen. Sie leben das ganze Jahr durch auf den bloßen Heiden. Ihre Nahrung beſtehet aus Heidekraut, Binſen(Jun-
' cus) und etwas wenigen groben Gragarten.
Eine Weide, die jeder andern Art engliſcher Schafe das Ceben foſten würde.
Die Gebirgs- Schafe ſtammen wahrſcheinlich aus Schottland.. Sie ſehen dein ſchottiſchen Schafen, welche zuweilen hieher gebracht wer- den, ſehr ähnlich, Die Hörner weit, der Kopf ſchwarz oder bunt, und in der ganzen Bildung


