Teil eines Werkes 
2 (1801) Beschreibung der Landwirthschaft in Yorkshire. 2
Entstehung
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rung der Koſien ſic beſſeres Vieh zu ſchaffen. Das Bieh von der veredelten Art iſt ſehr zahm, ſtark und gut gebauet. hellroth, obder weiß, mit ſcharf gezeichneten ſchwarzen Slef» Fen, geradem Rüden, ſcyvnem Halſe und Nak- fen, vollem und rundem Gerippe, langen Schenkeln, flachen und breiten Hüſten und Rumpf, etwas hohen Beinen, feinen Knoche: im Verhältniß deren Größe, feinem Haar und dunner Daut. Die beſten Wirthe ziehen ſich ihr Maſtvieh ſelbſt an. Ihre Ochſen verkaus- fen ſie, wenn ſie 3 BViertheil fett und 3 Jahre alt ſind, im Herbſte zu 13 bis 18 L, das Stück(86 Rtlr. 16 Gr. bis 120 Rtlr.), und wenn ſie vier Jahre alt und völlig fett ſind, für 18 bis"24 L. das Stück(120 Rälr. bis 160 Rtlr,).

Henry Peirſe zu Bedale zſeht eine Art großes Bieh ohne Hörner. Einige dieſer Kühe ſind ſehr nett, geſchickt und gut gebaut.

„Er hat ein paar vierjährige Ochſen, die er

mäſtet,'und ohne allen-Zweiſfel jebt ſchon das Stüc an 90 Steine zu 14 Pf.(t200Pf.)

. wiegen.

In dem ſüdlichen Theile des Yorkthales iſt das Aufziehen des Viehos nicht ſo ſehr im Gange als im nbrdlichen. In. Mels Fereien ſind Butter und Käſe die F Daupfge- genſtände, und man denft alſo nur darauf, viel Milch zu gewinnen. Die Kälber wer- den für die Schlächter gemäſtet, und nur ſo

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