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Vorrede
von den Schonungen der allgemeinen Holzreviere den Hauptgegenſtand gusmachet.. 5%
Daß der Aufnahme der Wälder viele Hinderniſſe, die theils aus bloßen Unglücksfällen, theis aber auch aus einer unrichtigen Bewirth- ſchaftung herrühren, entgegen ſtehen, iſt niemanden unbekannt.
Wenn nicht Mittel, dieſe Hinderniſſe aus dem Wege zu räumen, oder doch wenigſtens zu mäßigen, vorhanden wären, ſo würde die Er- haltung der Forſten unmöglich fallen.
Es wird aber daher vor feine überflüßige Arbeit angeſehen werden
können, wenn der Verfaſſer in der fünften Abtheilung dieſelben näher auseinander zu ſezen, und auch zugleich dagegen dienſame Mittel an die Hand zu geben, bemühet geweſen iſt.
Vielleicht möchte mancher von denjenigen, die den Verfaſſer in ſei-
nen lekßten Jahren, wo er in der Neumark ein von allem Holze entblößtes Landgut beſeſſen, gekannt haben, es demſelben zu einer Verwegenheit rechnen, daß er demohnerachtet von der Forſiwiſſenſchaft einen ſowohl theoretiſchen als praktiſchen Unterricht zu geben unternommen habe.
Die ſchleſiſchen Freunde des Verfaſſers aber wiſſen, daß derſelbe ehr- dem in dieſem Herzogthum an verſchiedenen Orten Güter beſeßen, bey welchen allerdings ganz wichtige Waldungen befindlich waren, wovon unter andern die zwey Meilen von Breßlau belegene Güter Groß-und Klein- Brieſe zum Beweiſe dienen können.
Der Verfaſſer iſt alſo von eigenen Erfahrungen auch in dieſer Wiſ- ſenſchaft nicht gänzlich leer, und er hat ſolc<es, um darynter allen Box- wurf zu vermeiden; hier anzuzeigen vor nörhig erachtet.
Den 12ten April 1783.
enen
Dex Verfaſſer.
SCIA-


