Teil eines Werkes 
Dritter Band (1777)
Entstehung
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Von der richtigen Beſtimmung von den auf den Landgütern.'c,:523

.Erde noch. nicht von Lufe und Sönne gehörig durchdrungen und beſchwängert worden, ge ſchiehet'es-denn., daß ein dergleichen tiefgepflügter Aer in dem Ertrage gar ſehr nachläſſet,

Dieſes iſt es, was.man das Veräckern zu nennen pfleget.;

Wahr iſt es zwar, daß aus vorſtehenden Urſachen hierdurch im Anfange einiger Schade angerichtet werden kann, Wahr iſt es aber auch, daß nach einigen Jahren, wenn ſich die neue mit der alten Oberfläche gehörig vermiſchet hat, und eine friſc<e Düngung dazu gefommen iſt, ſich die vorige Fruchtbarkeit wiederum einfindet, und das tiefere Pflügen an :und für ſich immer nüßlich bleibet,

Aus dieſen? Grunde kann ich alſo eine dergleichen Vera>kerung um ſo weniger vor eine wirkliche Deierioration halten, als der Schade, der im Anfange daraus entſtehet, ge Mmeiniglich den. Beſißer, der. ſolches veranſtalter hat, und nicht.den Nachfolger trift.

83, 4 Daß aber ſolches-durch das HRN 18 Säen von Erbſen, Rübſamenu.d. m. veranlaſſet werden könne. ; Durch überflüßiges Erbſen-, Rübſaamen- und anderer dergleichen das Land ver- wildernde und ſeine Kräfce übermäßig ausgſaugende Früchteſäen wird ein Acker ebenfalls. in ſchlechtere und weniger tragbare Umſtände geſeßet.,

Kann-nun einem Beſiker, daß er das Feld durch eine dergieichen unrichtige Wircth-

Fruchtbarkeit zurückgeſeßet hat, erwieſen. werden, ſo.gehöret ſolches ebenfalls in die Claſſe der wirklichen Deteriorationen.

Er kann auch, dem Eigenchümer oder Fünftigen Nachfolger deshalb gerecht zu wer- Folgen, die aus einer ſol- üſſen, ſchon vorhin bekannt

Im übrigen iſt Sie kann. daher gleichmäßig durch: die Bezahlung der Wiederherſtellungskoſten, welche auf

8.- 223. Von der Aerdeterioration; die. GIES tiefliegenden Feldern durch ver, ; ſäuinte Grabenauſräumung verütſachet wird.

In dem z3wepten Abſchnitt der erſten Abtbeilynghabe-ich unter ändern die fleißige Aufräumung der bey naſſen und tiefliegenden. Aecfern erforderlichen Feldgraben zu den nothwendigen Ackerbaufoſten gere<hnet.

Die Erfahrung lehret, daß, wenn dieſe Grabenaufräumun gar gar-einige Jahre hintereinander.gänzlich Unterlaſſen wird, der gegenwärtige wenigere Früchte bringet, ſondern auch zule

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9 verſaumet, oder wohl | Acker nicht allein vor das ßt durch die ſtets darinn hangen-

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