Teil eines Werkes 
1,Abt.1 (1822) Landwirthschaftliche Reise durch Schlesien. 1,Abt.1
Entstehung
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7) Roggen. Die Brache folgt deshalb unmittelbar auf Erbſen, um dem Verque>en des AFers mächtig entgegen? wirken zu können. E83 wird zu den Hakfrüchten ſtark mit Miſte und zur Winterung nach Klee meiſt mit Kalke gedungen. Jedoch hat Herr v. R. die Kalkdüngung neuerdings etwas beſchränkt, was auch wohl gut ſeyn mag, da der Boden in beyden Orten ſchon an ſich kalk- haltig iſt, indem Kalkſteinfelſen in der Nähe ſind. Für die Schaafzucht hat er hier noch nicht das gethan, wie auf den andern Gütern, weil der rothe Boden, der hier beinah zinnoberartige Farbe hat, auf die Wolle nachthei- lig wirkt, und ſie beſonders zum Verkaufe unvortheil- haft darſtellt. Uebrigens gehört dieſer Boden in ſeiner Fruchtbarkeit gar nicht zu dem geringſten, und er bringt ſehr lohnende Erndten. Da ich eben von Kalkdüngung ſprach, ſo hole ich noh nach, daß man im Gebirge ſehr häufig und mit ſehr gutem Erfolge dieſelbe anwendet, und daß man, weil dieſe faſt allenthalben nahe und wohlfeil zu haben iſt, deShalb wenig nach Mergel ſucht; ob man ihn gleich an ſehr vielen Orten von vorzüglicher Qualität finden wür» de. Auch bedient man ſich zur Düngung häufig des Aeſchers von den vielen Bleichen, jedoch verwendet man dieſen in der Negel nur zur Wieſendüngung, wo er denn auch Mühe und Koſten ſehr reichlich bezahlt,

Wir kommen nun durch das Thal der oft ſehr rei- ßenden Polsnißz nach Freiburg, deſſen Bürger ihre ohne- hin fruchtbaren AeFer durch die fleißigſte Kultur zu einem außerordentlich reihen Ertrage bringen. Dem Land- wirthe bemerkenswerth iſt aber auch der hier allemal Dienſtags abgehaltene wöchentliche Getreidemarkt. Da ſich von hieraus ein großer Theil des Gebirges verſorgt,

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