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von den Pacht- Anſchlägen überhaupt. 27
2) Dasjenige, was nach den vorbemerkten Umſtänden dem gewöhne lichen natürlichen Erfolge gemäß darauf erzeuget, und aus den Producten nach den Preiſen derſelben, wenn ſie weder zu boch ſteigen, noch zu tief fallen, gewöhnlicher Weiſe gewonnen werden kann.
3) Was als Mittel, um dieſe Producte zu gewinnen, aufgewandt wer» den muß, das ſind die Koſten, und was dem Gewinne auf andere Art abgehen kann. Denn reiner Ertrag kann nur der ſeyn, welcher übrig bleibt, nachdem alles dieſes davon abgegangen iſt,
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Werden nun dergleichen Grundſtücke und Aufkäunfte jemanden für ein gewiſſes Aequivalent überlaſſen, welches verpachten heißt: ſo muß auch der Pächter ſeinen billigen Gewinn davon Haben, welcher in einem ſolchen Galle dem Tigenthümer als ein Theil des reinen Ertrags abgeht,
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Es iſt nicht leicht, dieſen Antheil des Pächters zu beſtimmen. Er Übernimmt Urbeit, er wendet Koſten an, die ihm belohnt werden müſſen, und auch ohne ſein Verſchulden ohnubelohnt bleiben können, er übernimmt manche Sefahr, und es iſt überhaupt ſchwer, die Ereigniſſe der Zukunft auch nur ſo weit vorher zu ſehen, daß man glückliche und widrige in ein billiges Verhältniß und Gleichgewicht ſtellen könnte. Und das müßte doch geſchehen, wenn man dem Eigenthümer und Pächter jedem weder zu viel Gewinn, noh zu viel Verluſt zutheilen+ wollte. Durch die Verabredungen in Betracht der Remiſſion bey Unglücksfällen wird dieſem Mißverhältniſſe auch in der That ſehr ſchlecht abgeholfen. Der Eigenthümer muß die Uns glücksfälle mit leiden, die Glöcksfälle nußt der Pächter aber allein. Dieſes iſt ſchon eine offenbare Ungleichheit, Deshalb ſind auch die Verabreduns gen wegen der Erlaſſungen in ſolchen Fällen gewöhnlich ſo eingerichtet, daß der Pächter wenig davon zu hoffen hat.
S. 2. Aus dieſen und andern Gründen faſſe ja niemand den ſtolzen Gedans Fen, daß er einen vollkommen paſſenden und richtigen Anſchlag von einer Landwirthſchaft machen wolle oder könne, Es hängt ſo viel von den Ereigs niſſen natürlicher"Erfolge und von andern günſtigen odder minder günſtigen Umſtänden, von glücklichen oder nicht glücklichen Einfällen und Verſuchen des Landwirths und andern Umſtänden ab, daß ein jeder Anſchlag m 2 no


