187
Re>ern, Wieſen, Erlen- Eichen? und Ulmen- wäldern beſtehen, ſind mit Abzugsgräben durch- ſchnitten.
Man weidet auch die, Merinos an den groſz ſen Landſtraßen, und noch dfter in den Wäl-* dern, wo ſie Gras im Ueberfluß finden. Mitz- tags Fehren ſie bey großer Hilze nach den Schä- fereyen zurüX; des Nachts läſſet man ſie auf den Wieſen,
Außer wenn die Erde mit Schnee bedeckt iſt, werden ſie täglich auf die Weide gebracht;- kann dieſes nicht geſchehen, ſo erhalten ſie gleich den Landſchaafen Hen, Nunkelrüben, weiße Rüben, Bohnen und Hafer.
Herr Twent hat bemerkt, daß das Futter, welches man den Landſchaafen giebt, ſo wie die Weide in Holland, den Merinos ſehr zuträglich iſt; daß dieſe eben ſo fett werden, als jene; und daß die auf naſſen Weiden gehaltenen Merinos
gen, welche ſich auf die Wieſen niederlaſſen, und die tiefen Weiden dadur< weniger ungeſund machen,
*
A, d,|U.


