Teil eines Werkes 
2 (1805) Geschichte der Einführung der feinwolligen spanischen Schaafe in die verschiedenen europäischen Länder und auf dem Vorgebürge der Guten Hoffnung. 2
Entstehung
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täglichen Ufer der Oſtſee, 2*) ſelbſt in Schweden und Dännemark wiedergefunden; ſie waren aber mehr oder weniger gusgeartet, je nachdem ſie i

einem fruchtbaren oder unfruchtbaren Lande lebten. In einigen Gegenden von Holland findet man eine langſc<wänzige, hochbeinige, weniger ſtarke Race, als die vorher erwähnten. Sie giebt eine grobe Wolle, mit der die Schaafe ſparſam bekleidet ſind, Sie. werden in Heerden gehalten; in den Dünen und Haydegegenden, ziehet man ſie den andern Racen vor. Die. langſchwänzigen Schaafe ge- ben drey bis drey ein halb Kilogramm(ſechs bis ſieben Pfund) ungewaſchene Wolle; die kurz- ſchwänzigen vier bis fünf Kilogrammen(acht bis

95) Bereits im erſten Theile habe ich erwähnt, daß ſich Schaafe in den Weichſelniederungen be- finden, deren Abſtammung von den hier beſchrie» benen frieſiſchen ganz unleugbar iſt; zwar habe ich ſie nicht gemeſſen, ich kann ihre Höhe aber ſiher zu zwey Fuß vier bis ſechs Zoll annehmen. Wahrſcheinlich haben Mennoniſten, die ſich nach Urbarmacung dieſer Niederungen als Coloniſten daſelbſt niederließen, dieſe Nace aus Holland

mitgebracht. A..d, U.