Teil eines Werkes 
2 (1805) Geschichte der Einführung der feinwolligen spanischen Schaafe in die verschiedenen europäischen Länder und auf dem Vorgebürge der Guten Hoffnung. 2
Entstehung
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W

da

Die Schaafe werden täglich an Flüßenz

Seen oder Quellen getränkt,**) oder erhalten

aſſer im Stalle- Maön hütet ſie für faules

ſtehendes Waſſer.

Die beſten ſchwediſchen Landwirthe halten 8 Salz 22) den Schaafen ſehr zuträglich und

11) Eine gute Lehre für die unbarmherzigen Menz ſchen, die ihren Schaafen das Saufen verwehren. Könute man dieſe Menſchen doch auch durſten laſ- ſen. Meine Schaafe werden täglich zweymal an Teichen, im Sommer und Winter getränft, den Mutterſchaafen wird in der Lammzeit Waſſer in Küwen in den Stall geſeßt, ſie ſaufen ſo viel ſie wollen, ſeit vier Jahren aber habe ich noch kein Schaaf an der Fäule verlohren.

A, d. U.

12) Auch die deutſchen Wirthe thun dieſes, wie der Verfaßer es ſelbſt an verſchiedenen Stel- len ſagt. Steinſalz iſt das beſte, Je feuchter und regnichter die Witterung aber zu der Zeit iſt, wenn die Schaafe auf die Weide gehen, je weniger muß man es ihnen geben, damit der Durſt ſie ni<t an die ſtehenden, faulenden Pfät- zeu treibt, deren Waſſet ihnen ſchädlich iſt.

A. d, U.