Teil eines Werkes 
2 (1805) Geschichte der Einführung der feinwolligen spanischen Schaafe in die verschiedenen europäischen Länder und auf dem Vorgebürge der Guten Hoffnung. 2
Entstehung
Seite
16
Einzelbild herunterladen

16

Wölfe und Luchſe fürchtet, die in manchen Ges genden von Schweden ſehr häufig ſind. Selbſt in der ſchönſten Jahreszeit werden die Schaafe des Abends in die Srälle gebracht.

Des Tages werden ſie auf der Brache, auf den Stoppelfeldern, auf Weideangern, ſelbſt auf natürlichen oder künſtlichen Wieſen geweidet. Das Gras wächſet auf den natürlichen Wieſen in Schweden zu keiner beträchtlichen Höhe; es ſtehet aber ſehr dicht, iſt fein, kräftig und von

ſehr

ſehe, entfernte AFerſtü>ke, ohne einen Wagen anzuſpannen, zu düngen; ſo gut ich die vorzüg» liche, obgleich wenig vorhaltende Wirkſamkeit der Hordendüngung kenne, ſo ſind mir doch meine Schaafe zu werth, um ſie dieſes kleinen Vortheils wegen, jenen ſchnellen Abwechſelungen des Wetters auszuſeßen. Ein Hordenlager in der Nähe des Stalles iſt vortreflich, weil man die Shaafe, ſobald es nöthig iſt, unter Dach brin- gen fann. Allein das gewöhnliche Horden in den entlegenſten Feldern, welches oft bis zum Froſt fortgeſeßt wird, iſt ſicher ein Grund vieler tddtli- licher Krankheiten,

Y, d. 1.