Teil eines Werkes 
2 (1805) Geschichte der Einführung der feinwolligen spanischen Schaafe in die verschiedenen europäischen Länder und auf dem Vorgebürge der Guten Hoffnung. 2
Entstehung
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5 welche ſich mit Veredlung der Schaafzucht bes ſchäftigen wollen, wenn ſie ſolche nach ihren Localumſtänden annehmen oder abändern wollen. Hoffentlich werden ſie manche in Frankreich un- bekannte Umſtände kennen lernen, deren An- wendung auf das Wohl und das Gedeihen ihrer Heerden Einfluß haben kann.

I< habe gezeigt, daß Mangel an Sorg- falt in der Behandlung, die Ausartung mehre- rer Heerden von ſpaniſcher Race, in Schweden nach ſic) gezogen hat; hier will ich nun das Verfahren verſiändiger und fleißiger Wirthe ſchildern, wodurch ſie- die Fortpflanzung der ſchönen Race, und die Erhaltung derſelben in ihrer ganzen Reinheit geſichert haben.

Obgleich die ſc<wediſchen inländiſchen Schaafs racen*) von dqauerhafterer Leibesbeſchaffenheit

1) Die ſchwediſchen Landſchaafe ſind von mittel» mäßiger Größe; ſie haben einen geſtre>ten Leib; kurzen Kopf; kurze, dünne,>wäarts gebogene Hörner; einen dünnen, kurzen, aun der untern Seite niht mit Wolle bewachſenen Schwanz; lange unbewachſene Beine; die Wolle iſt nicht dicht, die Fäden derſelben ſind grob, und mit: