Teil eines Werkes 
1 (1804) Geschichte der Einführung der feinwolligen spanischen Schaafe in die verschiedenen europäischen Länder und auf dem Vorgebürge der Guten Hoffnung. 1
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Wir müſſen die Menge unſerer Landwolle, aber noch mehr die der ſuperfeinen vermehren, um uns unabhängig vom Auslande zu machen. »Es iſt äußerſt wichtig für die Nation, auf das »»baldmöglichſte Heerden von ſpaniſcher Race zu erhalten. Neuere Thatſachen ſind in dieſer Hinſicht ſehr ermunternd. Der Bürger Laſtey» rie beſtätigt ia einem Schreiben an die phylo- matiſche Geſellſchaft in Frankreich die Mey- nung des Doctor Anderſon vollkommen, Die ſpaniſchen Schaafe, welche die feinſte Wolle »haben, leben und gedeihen in den ſümpfigſten Ländern und in dem ſtrengſten Clima. In Holland und in Schweden hat man die Erfah- rung, daß die Wolle dieſer Race ſic) ohne irgend eine Veränderung bis in die vierte Gene- ration 22) erhält. Man findet daſelbſt ſehr

92) Die Beyſpiele aus Holland, no< mehr aber aus Sachſen und Schweden ſind allerdings ent- ſcheidend. Sie beweiſen no< weit mehr, als hier geſagt iſt. Wenn wir zwey Jahre auf eine neue Generation der Schaafe rechnen, ſo ſind ſeit

1789 in Holland deren, als Herr Laſteyrie ſchrieb,

(1302) ſchon ſec<s, in Sachſen ſeit 1778 zwey