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Dieſe Thiere ertragen die ſtärkſte Kälte, ohne daß es ihnen ſchadet. Auf Inſeln unter dem 64. Grade habe ic) Schaafe gefunden, welche mitten im Schnee in einem wilden Zuſtande lebz ten, ſich ganz überlaſſen waren, und nie Futter aus der Hand des Menſchen erhielten, Sie ſind ſo ſcheu, daß man ſie nur fangen kann, wenn man ihnen zu Pferde nachjagt. Dieſe Schaafe ſind ſo ſehr an den Einfluß der freyen Luft gewöhnt, daß ſie es nicht aushalten, wenn man. ſie dem wilden Zuſtande entreißt und ſie wie Hausthiere behandeln will, Verſchiedene Herren aus der Gegend von Gothenburg haben einige von dieſen Schgafen kommen laſſen, und ſie während der übeln Jahreszeit im Stalle ge- halten. Die Schaafe haben aber die Berau- bung der freyen Luſt nicht ertragen können und den Verſuch mit ihrem Leben bezahlen müſſen. Dieſer Umſtand beweiſet, daß die freye Luft den Schaafen zuträglich, daß ihnen die Kälte micht ſchädlich iſt,**) und daß man durch die Kunſt
15) Dieſes iſt nur dann ganz richtig, wenn Shaafe entweder von Jugend an oder, wie der Verfaſſer


