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weit führen 3; mdchten ſie daher doh ja beden- fen, daß man, indem man zu viel beweiſen will, oft gar nichts beweiſet, und daß es immer gefährlich iſt, Theorien aufzuſtellen, deren An- wendung den Fortſchritten der Kunſt ſchädlich werden kann,
Die ohne Unterſchied vorgenommene Vermis- ſchung der Merinos ſowohl als ihrer halbſchlär gigen Nachkommen mit den gewdhnlichen Land- ſchaafen hat viel zu der Ausartung der ſchönen Race, welche man bereits in Schweden gezogen hatte, und welche man bey größerer Sorgfalt leicht hätte fortpflanzen können, beygetragen.
Eine zweyte Urſache, welche die Fortpflan- züng der Merinos in Schweden ſehr erſchwerte, iſt die Unzulänglichkeit des Winterfutters. Der Unterhalt des Viehes, beſonders der Schaafe, iſt in Schweden weit koſtſpieliger als in den mittäglichen Ländern; man iſt wegen rauhen Clima's gezwungen, die Schaafe ſechs bis ſie- ben Monate im Stalle zu füttern; nur fünf bis ſechs Monate können ſie auf die Weide gehen. Der Landwirth muß alſo einen Ueberfluß an Futter haben, um ſeine Heerden den langen


