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Practische Anleitung zur Fabrikation eines sehr wohlfeilen und wohlschmeckenden Zuckersyrops aus Pflaumen und Möhren / von G. E. W. Crome
Entstehung
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34 Weise den Magdeb. Morgen zu 43 Thlr. 18 Gr.

Courant; wobei noch 50 wenig die Rückstände nach dem Auspressen der Möhren, als die Früchte, welche man zwischen die Möhren säen kann, in Anschlag gebracht Sind. Zieht man nun von dieser Summe für die Bestellungskosten der Möh- ren und für Bodenrente zusammengenommen (wenn ich Sehr hoch rechne) 14 Thaler pr. Mor- gen und für die Zubereitungskosten der Möhren, wenn sie bei 12 Scheffeln 2 Thir. 8 Gr. betra- gen, für 70 Scheffel. 13, Thlr. 15'Gr./ alo in Summa 27 Thir. 15 Gr. ab, So bleibt noch ein völlig reiner Ertrag von 16 Thir. 3 Gr. pr. Mor- gen; womit man in der That Ursache hat zufrie- den zu Seyn.

Gewils bedarf auch diese Benutzungsart der Möhren meiner weitern Empfehlung nicht, da die Vortheile derselben zu deutlich vor Augen liegen. Ein jeder wird Sich leicht durch einen kleinen Versuch vor der Richtigkeit meiner An- gaben über:eugen können. Er wird, wenn er genau nach meiner Vorschrift und reinlich ar- beitet, einen Sehr angenehm Schmeckenden Syrup gewinnen, der, wenn auch noch nicht im Han- del, wo Solche Produkte gewöhnlich zuerst mit dem Vorurtheile kämpfen müssen, doch in der Haushaltung vollkommen die Stelle des gemeinen Zuckersyrups vertreten kann. Und 5so Schließe ich diese wenigen Blätter mit dem Wunsche, dals recht viele meiner Mitbürger aus den Pflaumen und Möhren die Vortheile ziehen mögen, die Sie nach der angegebenen Weise gewähren, und daſs dadurch dem Staate beträchtliche Summen, welche Sonst für die Kolonialwaaren in's Ausland gehen, erspart werden mögen.

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