Teil eines Werkes 
3,1 (1816) Zoologie oder Thierkunde
Entstehung
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I. C.Harehgus. Der Hering, Stroömling. (L'hareng Franz.; ihe herring Engl.)

Er unterſcheidet ſich durch ſeinen hervorſtehen- den Unterkiefer, durch einen fleenloſen Körper und durch 17 Strahlen in der Afterfloſſe. Sein Kopf iſt nur klein, das Auge aber großz auch die Mund- vfſnung iſt klein, und die Kinnladen ſind mit ſpißi- gen Zähnen beſeßt. Der di>e, runde Rücen iſt ſchwärzlich und die Seiten ſind ſilberfarbig. Seine Fänge beträgt gewöhnlich 8 bis 10 Zoll.

Dieſer im Handel ſo wichtige Fiſch, welchen ich auch nur deshalb hier beſchreibe, weil er allge- meines Nährungsmittel der reicheren und ärmeren Bolksklaſſe ausmacht, bewohnt überhaupt den nörd- lichen Ocean, und beſchäftigt mit ſeinem Fange tauſende von Menſchen.

Seine Nahrung beſteht aus Seegewürmen und Inſecten.

Er laicht zu verſchiedenen Zeiten, im Früh- ling, Sommer und Herbſt, läßt ſich dann in unge? heuren Schaaren an den Mündungen der Flüſſe und am Ufer ſehen, und wird hier jährlich in ſol- <her Anzahl gefangen, daß man nach einer mäßigen Berechnung die Zahl der jährlich getödteten wenig- ſtens auf tauſend Millionen berechnet.

Ebenfalls zu dieſer Gattung gehört auch der Aeſchovis(C. Encrasicolus), welcher nur un- gefähr 5 bis 6 Zoll lang wird, und ſich durch ſeinen hervorſtehenden Oberkiefer, ſeinen goldfarbigen Kopf, gelbgrünen Rücken, und weißen Bauch

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