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Gewöhnlich raſenartig neben einander wachſen die niederliegen« den aufgerichteten, einige Zoll langen, äſtiigen Movsſiengel 3 dieſe, wie die Aeſte, ſind überall mit aufſtehenden Blättern beſeßt, Die Blät- ter fommen aus einer breiteren zugerundeten Baſis hervor, und lau- fen in eine lange, beynahe pfriemenförmige Spiße aus: ſie ſind geßCb- lich grün, durchſichtig, ungerippt, und glattrandig. Die weiblichen Mooskelche kommen an der Baſis des Stengels hervor: die Blätter derſelben hällen die Borſte ſcheidenartig ein, ſind lanzettförmig, lang zugeſpißt, übergefrümmt, und mit mehreren kleinen Rippen, die ſich ſchon in der Mitte de3 Blattes verlieren, durchzogen, Die hochro- then glatten Borſien ſind 1x bis 13 Zoll und darüber lang, ſchief ſie- hend, etwas hin und her gewunden. Das Scheidchen iſt gelblich, oben mit braunem Rande, cylinderförmig. Die gräulich- braune wal- zenförmige Kapſel iſt etwas gefrümmt, nach der Borſte zu verengt. Die gelbe häutige Müße iſt kegelförmig, oben abgeſtumpft. Der Dek- fel iſt gewölbt, und mit einer ſchiefſtehenden Spiße beſeßt, Das Pe- riſto1n1 iſt doppelt: in der äußeren Reihe ſtehen 16 lanzettförmige, lang zugeſpilßte Zähne, in der inneren eine netßartige, in 16 lang zu- geſpißte Verlängerungen getheilte Membrane.
Auf ſumpfigen Wieſen findet man dieſes Moos im Julius mit reifen Kapſeln.€; 7. Weſammelt auf dem Kalkwerder und dem Scelfwerder,)
25) velutinum.
Hypnum velutinum,. Roth TentamenTlor. germ. T. II1 p,.1, Pag. 598- Bride] Mugscolog, T. I1 p. II, pag. 105. Doffmann
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