Teil eines Werkes 
2 (1806) Nachlieferung
Entstehung
Seite
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Die Moosſiengel ſind: 2 bis 3'Zoll, oft noc< darüber latta, vor- züglich nach"unten mit einem. rvoſtfarbigen. Filz bedeckt/ überall be- blättert'und äſtig."Die furzen Neſt& ſtehen in zwei: Reihen am Sten- gel, ſind oft gegen" Zoll lang, zuſamamengedrückt, 1) Die gelben, wie Seide glänzenden, anliegenden: Blätter ſind lanzettförmig, in.eine lange feine. Sxikße: auslaufend; äusgehölt, und! der Länge nach gez ſireift. am

In den»Winkeln"der Aeſtekommt aus einem langen Moyskelche die 15 bis 2 Zoll lange, rothgelbe, beytahe aufrechte Borſte hervor. Die eyformig-längliche braune Kapyjel iſt in der Jugend aufrechtſte- hend; im Alter" wird ſie etwas gefrümmt und horizontalſtehend. Die bleiche, pfriemenförmige, häutige Müßke iſt an der Seite aufgeſchlikt, Der kurze Deckel iſt kegelförmig zugeſpißt. Das Periſtom iſt doppelt: in der äußeren Reihe ſiehen 16 einwärts gebogene Zähne; in der Mitte eine in gewimperte Verlängerungen auslaufende Membrane.

Im May und Junius findet man dieſes ſchöne Moos auf feuch- ten ſumpfigen Wieſen mit reifen Kapfeln.-.

Geſammelt auf den Wieſen bey dem Kalkwerder, vox Krebsförden und hinter Neumühtlenr,)

19) Fypnuum praelongum.

FHypnum pPraelongum..Roth Tent. florae. geim. T. JIL p. I. Pag. 280- Bridel Mugscolog. T. II p. IL pag. 82. Hoffmann Deutſchlands Flora T. I], pag. 72. Timm prodr. forae megap. Nr, 836. Hedwig, Willdenow, Schranc, Linne, Weber, Schreber, Gmelin, Necker.