Teil eines Werkes 
2 (1806) Nachlieferung
Entstehung
Seite
30
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damen ZO vida

Truncis erectis hinc inde rämosis, foliis quinquefaris reflexis, cvpsulis erecto cernuis, operculo conico,

Die Stämmchen ſtehen in gedrängten Raſen neben einander, ſind von einigen Zöllen bis zu einem halben Fuß hoch, unten einfach, oben erſcheinen ſie hin und wieder durch die Verlängerungen, welche der Stengel jährlich hervortreibt, äſtig; ſie ſind überall mit Blättern, und vorzüglich nach unten mit einem roſifarbigen Filz bedeckt. Die abſiehenden zurückgefrümmten Blätter umgeben den Stengel in 5 Rei- hen ſind beynahe herzförmig, zugeſpißt, mit einer, bis in die Spike fortlaufenden/ Mittelrippe verſehn, und erſcheinen bey ſiarker Ver- größerung, am Rande ſcharf gezähnt. Der braune Filz ſiellt unter dem. Mikroskop ein ſehr äſtiges Gewebe dar. Die Blätter des Moos- felchs find länglich lanzettförmig, zugeſpißt, übergekrümmt, mit einer Mittelrippe verſehn, und vorzüglich nach der Spike zu fein gezähnt. 9Iln der Spiße der alten Stämmchen(an der Baſis der neuen Trie- be) fommt die Borſte einzeln hervor: ſie iſt beynahe aufrechtſtehend, x bis 2 Zoll lang, glatt, gelblichroth. Das länglich runde Scheid- <en iſt gelblich. Die längliche walzenförmige Kapſel ſteht beynahe aufrecht, vyd iſt braun. Der kurze'rothe Deckel iſt kegelförmig. Das Periſiom iſt doppelt: in der äußeren Reihe ſiehen 16 zugeſpißte, ein- wärtsgefrümmte Zähne, in der inneren eine in eben ſo viele geglie- derte und gewimperte Verlängerungen auslaufende Membrane. | Die männlichen ſiernförmigen Blumen befinden ſich an der Spike heſonderer MooSfſtiengel.;

Selten findet man dieſes ſchöne Moos auf ſumpfigen Wieſen, noc< ſeltene mit Kapſeln, die im Julius reifen.

.(Geſammelt auf den Pieien vox Krebsförden,)